Filmprojekt „Forest Of Fear“

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Da vereinen sich still und leise ein paar Menschen, deren Namen man schon seit einiger Zeit im Gedächtnis behalten hat, um eine Kombination aus Slasher-Film und Found-Footage-Horror auf die Beine zu stellen.😉
„Forest Of Fear“ ist der Titel des Projekts, bei dem es um eine Gruppe geht, die sich in ein abgelegenes Waldgebiet gegibt,  um dort ein seltenes Tier zu filmen. Sie ahnen allerdings nicht, dass sie es  mit einer alten düsteren und vergessenen Legende zu tun haben. Schon bald beginnt ein brutaler und blutiger Kampf um Leben und Tod für die Menschen.

„Forest Of Fear“ wäre Joe Beers Regiedebüt und in Anbetracht von Cast und Crew, die, bis auf wenige Ausnahmen, schon bestätigt sind, verspricht das Projekt recht interessant zu werden. Da wäre zum einen schon einmal die Hauptrolle des Manuel, die von keinem geringeren als Daeg Faerch gespielt wird, der in Rob Zombies Remake des John Carpenter-Klassikers „Halloween“ den jungen Michael Myers spielte. Neben Will Smith war Faerch auch als in einem kurzen Auftritt als Punker in „Hancock“ zu sehen.
Kristina Kostiv, die zuletzt in dem fantastischen Horrorstreifen „German Angst“ zu sehen war und demnächst in der Neuinterpretation von „The Corpse Grinders“  unter der Regie von Timo Rose ihr Können zeigt, wird ebenfalls mit von der Partie sein wie Gioele Viola (aktueller Film Marcel Walz‘ „Blood Feast“).
Und als maskierter Bösewicht Valenton Wolf hat sich Andreas Rimkus angetragen.🙂
Gastauftritte von Nick Príncipe, Mike Mendez und weiteren Gästen sind geplant und wenn alles gut geht, wird die Stimme einer legendären Horrorfilm-Ikone in einer Schwarzeinblendung am Anfang den Zuschauer vor dem Film warnen.
Mit dabei sind voraussichtlich noch Laura-Sofie Bakowsky, Chris Friedling und Ralph Steiger.

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Editor wird Kai E. Bogatzki sein, den man von „La Petite Mort 2 – Nasty Tapes“, „Blood Feast“(2016) und Timo Roses „Reeperbahn“ und „Nature“ kennt.  Außerdem habe ich erst vor kurzem über sein erstes Langfilm-Projekt „Scars of Xavier“ berichtet.

Co-Autorin ist Annika Strauss, die man  als Buchautorin und Schauspielerin kennt.
Die Spezialeffekte übernimmtz Frank Schröter, der bereits an Filmen wie „Alien Vs Predator“, „Resident Evil“ oder auch „German Angst“ beteiligt war.
Produzent ist John Lepper, der u.a die Found-Footage Filme MOTH und BE MY CAT: A FILM FOR ANNE produziert hat.

Klingt alles ziemlich gut, würde ich sagen, oder?
Gedreht wird im Schwarzwald, wo ja bereits einige Legenden und Grimm’sche Märchen beheimatet sind. Nun gesellt sich also noch die Legende von Valentin Wolf dazu, der vor 20 Jahren von seiner Mutter in den Wäldern ausgesetzt wurde, wo er wie ein Tier aufwuchs. Valentin ist eine Missgeburt, halb Mensch halb Wolf, und wurde deshalb von seiner Mutter im Stich gelassen. Nun erzählt man sich, dass diese Missgestalt von Wanderern, Förstern und Jägern gesehen wurde.

Beer hat vor, einen atmosphärischen Film zu schaffen, der sich von  anderen Found Footage-Produktionen abhebt, in dem er neue Wege geht. Alleine die Kombination aus Found Footage und Slasher könnte tatsächlich ein sehenswertes Ergebnis hervorbringen, das neuen Wind in das Genre bringt. Auch soll Musik eingesetzt werden, was natürlich einer tollen Stimmung definitv zugute kommen würde. Ich bin wirklich sehr gespannt darauf, wie Beer den Zuschauern das Fürchten lehren will, zumal er nur gezielte, dafür aber realistische, brutale Effekte einsetzen will, die nicht übertrieben blutig, sondern eben auf einer autenthischen Ebene schockieren sollen. Aber eben nicht nur … und vielleicht gelingt ihm dadurch tatsächlich eine Mischung aus hartem Splatter-Slasher-Horror und einer gruseligen Atmosphäre, die vielen solcher Produktionen abhanden gekommen ist. Denn meist sieht man nur „langweilige“ Wackelkamerafahrten oder man wird von blutigen Splattereffekten überrollt. Eine Mischung aus beidem wäre tatsächlich etwas Neues.

Und es gibt einen neuen Teaser aus dem Jahr 2016, der ebenfalls neugierig auf das Projekt macht:

Ich freu mich jedenfalls auf diesen Film. Die Dreharbeiten werden in Kürze beginnen.

© 2016 Wolfgang Brunner

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