Dogma Dogma (2015)

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Originaltitel: Dogma Dogma
Regie: Marco Romagnoli
Drehbuch: Marco Romagnoli
Kamera: Marco Romagnoli
Musik: Dufsen
Laufzeit: 18 Minuten
Darsteller: Omid Tabari, Emre Kubat, Jesse Albert , Nikolaus Benda, Daniel Müller, Moloch
Genre: Thriller, Kurzfilm
Produktionsland: Deutschland
FSK: k.A.

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Zwei Türken belästigen auf offener Straße eine Frau. Zwei Deutsche geben sich als Polizisten aus und „verhaften“ die beiden Ausländer. Schnell stellt sich aber heraus, dass sie einen Hass auf Ausländer haben und an ihnen ein Exempel statuieren wollen. Sie bringen ihre Opfer in eine Autowerkstatt, wo sie klarmachen, was sie von Ausländern, Migranten und Flüchtlingen halten.

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Der Kölner Regisseur Romagnoli weiß, wie man die Gefühle des Zuschauers schon in den ersten Einstellungen herauslockt. Als die beiden Türken eine ahnungslose Frau belästige, spürt man als Zuseher sofort, wie einem der Hals anschwillt. Zu gut kennt man diese Szenarien aus der Realität, obwohl es sich da oftmals auch um Deutsche und eben keine Ausländer handelt. Aber der Plot braucht diese Ausgangssituation, dieses Klischee der meisten Deutschen, dass alle Ausländer kein Benehmen haben und uns schaden wollen. Romagnoli packt den Zuschauer gnadenlos und lässt ihn erst einmal in die Rolle der angeblichen Polizisten schlüpfen. Unweigerlich identifiziert man sich nicht mit den Tätern, sondern mit den Rächern. Da ist dem Regisseur ein ganz geschickter Schachzug gelungen, in dem er den Zuseher in eine Rolle zwängt, die er ursprünglich vielleicht gar nicht annehmen möchte.

Doch Romagnoli ist noch nicht fertig mit seinen Charakterzeichnungen, die er erstaunlicherweise in einer knapp zwanzigminütigen Lauflänge äußerst detailliert ausarbeitet. Einer der beiden Türken zeigt so etwas wie Reue, während der andere an seinem Macho-Status festhält. Und nun kommen die „besorgten Bürger“ -wie sie im Abspann genannt werden- ins Spiel. Und plötzlich beginnt man als Zuschauer zu zweifeln, ob denn wirklich alle Ausländer so sind, wie dem Großteil der deutschen Bevölkerung immer weisgemacht wird. Schleichend wechselt man die Seiten, fühlt sich in einem Moment näher bei den Deutschen, im anderen aber empfindet man durchaus Empathie für die Opfer. Es ist ein Spiegel, den der Regisseur uns da vors Gesicht hält, mit dem er uns zeigen will, wie viele von uns Deutschen sind, aber nicht sein sollten.

Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen. Emre Kubat und Omid Tabari überzeugen absolut, genauso wie Jesse Albert, Daniel Müller, Nikolaus Benda und Moloch. Letzterer ist ausnahmsweise mal wieder nicht hinter einer Horrormaske verborgen und kann dadurch zeigen, dass er auch als „Mensch“ was kann. Es macht unglaublich Spaß -wenn man bei einer derartig bedrohlichen Atmosphäre überhaupt von Spaß reden kann- dem Ensemble zuzusehen.
Man merkt, dass alle mit hundert Prozent bei der Sache waren und alles mögliche gaben. Das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen.
Und Marco Romagnoli zeigt nicht nur als Regisseur Talent, sondern ist auch für die ansprechende Kameraarbeit zuständig.

Mit „Dogma Dogma“ ist Romagnoli ein spannender und bedrückender Kurzfilm gelungen, der ein Thema behandelt, dass es schon seit Jahrzehnten gibt und in letzter Zeit wieder aktueller denn je geworden ist: Ausländerfeindlichkeit in Deutschland.
Allerdings gelingt hier das Wunder, dass die Täter- und Opferrollen nicht klar dargestellt werden, sondern verwischen, so dass sich der Zuschauer unweigerlich noch weiter mit der Thematik befasst, nachdem der Film längst zu Ende ist. Ich fände es gar keine schlechte Idee, wenn dieser Film Pflichtprogramm an deutschen Schulen wäre. Er gäbe nämlich einen perfekten Ausgangspunkt für eine Diskussion ab, die unter Umständen zu Hause mit den Eltern weitergeführt werden könnte.

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Fazit: Nachdenklich stimmender Kurzfilm mit einer bedrückenden Atmosphäre, der das Thema „Ausländerfeindlichkeit“ sehr nachhaltig behandelt.

© 2017 Wolfgang Brunner

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Gelosia – Vendetta D’amore (2016)

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Originaltitel: Gelosia – Vendetta D-Amore
Regie: Alberto Barone
Drehbuch: Alberto Barone
Kamera: Martin Rath
Musik: Antonio Verdone
Laufzeit: 26 Minuten
Darsteller: Milton Welsh, Manoush, Kristina Kostiv, Tara Rubin, Yve König, Alexa Unique, Lana Vegas
Genre: Horror, Thriller, Erotik, Kurzfilm
Produktionsland: Deutschland
FSK: k.A.

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Thomas ist sexbesessen und Alkoholiker. Als bei einem Autounfall seine Frau Heidi schwer im Gesicht verlwetzt wird und entstellt ist, findet Thomas sie nicht mehr attraktiv. Er betrinkt sich und sucht Ablenkung bei fremden Frauen, mit denen er seine Phantasien auslebt.
Doch wie lange macht Heidi dieses Spiel mit?

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Alberto Barones Filmdebüt ist eine wilde Mischung aus Beziehungsdrama, Erotikthriller, Softporno und Splatter. Ein gewagter Einstieg ins Filmgeschäft, möchte man meinen. Aber Barone zeigt, dass er erzählen kann. Vor allem sein Gespür, das Ganze trotz „nackter Tatsachen“ in einen nicht rein trashigen Film abfallen zu lassen, hat mich schon sehr angesprochen. Barone zeigt zwar viel Haut, verpackt es aber in ein glaubwürdiges und vor allem authentisches Szenario.  Doch vielleicht erst einmal von  Anfang an. 😉

Der Einstieg in den knapp halbstündigen Film ist hervorragend gelungen und vermittelt bereits hier ein recht stylisch anmutendes Intro. In Verbindung mit der (übrigens ziemlich guten und passenden) Musik wird man durch geschickt eingesetzte Filmschnitte sofort in die Handlung geworfen. Das funktioniert ziemlich gut und lässt durch diesen künstlerisch wirkenden Anfang die nachfolgenden Nackt- und Erotikszenen in einem ganz anderen Licht erscheinen. Auch das fand ich persönlich sehr clever inszeniert.

Hauptdarsteller Milton Welsh („German Angst“, „Conan (2011)“ oder „The Grand Budapest Hotel“) ist für die Rolle des alkoholkranken und sexgierigen Thomas absolut passend gewählt und agiert sehr überzeugend. Seine anfängliche Geilheit und das danach folgende schlechte Gewissen werden so richtig realitätsnah gezeigt, so dass man seine Zerrissenheit wegen seiner „Taten“ absolut nachvollziehen kann. Welsh zeigt Mut in seiner Rolle und meistert sein Zusammenspiel mit einer Domina, gespielt von Alexa van Unique („Wedding Party Teaser“), einer Nonne, Tara Rubin aus „The Curse of Doctor Wolffenstein“ oder Pornostar Lana Vegas (Beate Uhse TV) sehr gekonnt.
Aber es werden nicht nur reine Sexszenen gezeigt, sondern auch sehr schöne Augenblicke voller Erotik. In einer solchen Szene kann sich Kristina Kostiv (ebenfalls in „German Angst“ zu sehen) beweisen. Dieser erotische Akt wird nämlich nicht nur angedeutet, sondern sehr ausführlich, und somit eben auch sehr realitätsnah, inszeniert.  Regisseur Barone ist eine wirklich schöne Gratwanderung gelungen, die in der kurzen Laufzeit des Films dennoch seine Wirkung entfalten kann. Manoush, die mit „Gelosia“ ihren sechzigsten (!!!) Filmauftritt absolviert, hat mir in ihrer Rolle auch sehr gut gefallen. Überhaupt hat man bei diesem Projekt ein gutes Händchen fürs Castging bewiesen.

Aber es gibt nicht nur nackte Haut und Sex in Barones Debütfilm zu sehen. Der Zuschauer wird auch mit einer fetten, blutigen Splattereinlage belohnt, die von keinem Geringeren als Philipp Rathgeber (u.a. „Paranormal Demons“ und „Scars Of Xavier“) entworfen wurde. Da kommt dann auch diese Mischung aus Sex und Gewalt im Finale sehr gut zum Tragen. So manches Mal habe ich mich ein wenig an die älteren Filme von Jörg Buttgereit erinnert gefühlt.
Die knapp dreißig Minuten vergehen wie im Flug und man hätte gut und gerne noch länger zusehen können. und dennoch hinterlässt „Gelosia“ erstaunlicherweise am Ende nicht den Eindruck, man hätte einen Kurzfilm gesehen. Ich kann nicht einmal genau erklären, woran es liegt, aber im Gedächtnis bleibt eher ein Langfilm haften. Alleine durch diese Tatsache darf der Regisseur stolz auf sich sein, denn außer den gezeigten Bildern hat er wohl noch (zumindest bei mir) eine Art Kopfkino ausgelöst, dass dem Film eine längere Spieldauer verschafft hat. 🙂

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Fazit: Geschickt inszenierte Mischung aus Sex-, Erotik- und Horrorthriller. Alberto Barone ist ein kleiner (S)Exploitationfilm gelungen, der auf allen Ebenen funktioniert.

© 2017 Wolfgang Brunner

Interimere (2015)

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Originaltitel: Interimere
Regie: Rene Zhang
Drehbuch: Rene Zhang, Romina Schade, Joachim F. Guck
Kamera: Robert Bogs
Musik: Julian Kantus
Laufzeit: 16 Minuten
Darsteller: Dennis Madaus, Moloch, Maya Klein, Ina Krenzel, Rene Zhang
Genre: Horror, Kurzfilm
Produktionsland: Deutschland
FSK: k.A.

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Eine mysteriöse Tonbandaufnahme führt den Ermittler „Pretty Jack“ auf die Spur eines vermissten Mädchens namens Ina. Je weiter er in das Geheimnis der verschwundenen Ina vordringt, desto mehr wird Jack bewusst, dass er selbst zum Gejagten geworden ist.

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Schon in den ersten Einstellungen wird einem klar, dass man hier einen sehr atmosphärischen Horror-Kurzfilm zu sehen bekommt, der sich an den Genreklassikern der 80er und 90er-Jahre orientiert. Es ist schon erstaunlich, in welcher Geschwindigkeit Regisseur Zhang den Zuschauer in eine fast schon hypnotisierende Atmosphäre versetzt. Daran sind zum einen die unheimlich wirkenden Tonbandaufnahmen schuld, die sich der Protagonist anhört, und zum anderen ist es die fantastische Musik von Julian Kantus, die sofort an die magischen Klänge eines John Carpenter erinnert. Bereits nach wenigen Minuten erkennt man, dass das Potential, das die Story haben könnte, durch die kurze Lauflänge nicht ausgeschöpft werden konnte. Da geht manches leider viel zu schnell, obwohl Zhang dabei erstaunlicherweise die „heimelige“ 80er Jahre Stimmung durchgehend aufrecht erhalten kann. Das ist fast schon magisch. 😉

Neben einer interessanten Kameraarbeit und einem wirklich hervorragenden Soundtrack,  punktet „Interimere“ außerdem mit einem tollen Schauspieler-Ensemble, die durchweg mit ihrem Agieren überzeugen können. Allen voran kann Hauptdarsteller Dennis Madaus das Publikum mit seiner charismatischen Ausstrahlung für sich gewinnen. Moloch verbirgt sich zwar hinter einer furchterregenden Maske, verleiht dem Charakter des Killers aber alleine schon durch seine bedrohlich wirkende Körpergröße eine nahezu kultige Präsenz. Da wirken einige Szenen schon sehr bedrückend und erschreckend. Trotz des geringen Budgets, das Rene Zhang zur Verfügung stand, bekommt man einen sehr stimmungsvollen und spannenden Film zu sehen.
Wie oben schon erwähnt, leidet der Plot leider etwas an der Kürze des Films, denn einige Geschehnisse wirken unaufgelöst oder gar unerklärt. Das tut der Atmosphäre zwar keinen Abbruch, aber man hätte sich doch etwas mehr „Auflösung“ und Erklärungen gewünscht. Interessant dabei ist allerdings auch, dass einen durch so manch offene Frage der Film beschäftigt und man darüber nachdenkt, um selbst auf eine Lösung zu kommen. 😉 Das hat nun auch wieder seinen ganz besonderen Reiz, wie ich finde.

„Interimere“ könnte gut und gerne eine Laufzeit von 80 bis 90 Minuten haben. Und ich bin sicher, dass Zhang einen bedeutend atmosphärerischen Film in Szene setzen würde als mit seinem Kurzfilm. Gerade Dennis Madaus würde einem tiefergehenden Charakter gewachsen sein, bei dem er mehr seiner Schauspielerfähigkeiten zeigen könnte. Aber auch Maya Klein und Ina Krenzel wäre noch viel mehr zuzutrauen. Und hätte Moloch noch mehr Platz in der Geschichte, würde wohl ein Film entstehen, der den Zuschauern ein unangenehmes Gefühl im Magen bereiten würde wie seinerzeit „The Texas Chainsaw Massacre“.
Zusammengefasst würde ich behaupten, dass die Story und der Regisseur ein hohes Potential nach oben haben, hätten sie mehr Laufzeit zur Verfügung. Das wiederum bedeutet aber nicht, dass „Interimere“ unausgegoren, unfertig oder nicht professionell genug wirkt. Nein, es ist ein fantastischer Kurzfilm mit einer unglaublich intensiven Stimmung, die retrogerecht mit kleinen Filmrissen, Staubspuren und eingefärbtem Bild an Klassiker des Horrorgenres erinnert. Oft fühlt man sich an  „Halloween“, „Tanz der Teufel“ oder eben „Texas Chainsaw Massacre“ erinnert, um nur einige Beispiele zu nennen. Und dennoch kopiert Zhang seine Vorbilder nicht, sondern verbeugt sich mit einem eigenständigen Werk vor seinen Idolen. Und das macht richtig Spaß.

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Fazit: Stimmungsvoll und solide inszenierte Verneigung vor Horrorklassikern der 80er und 90er Jahre. Regie, Musik und Darsteller präsentieren sich auf hohem Niveau.

© 2017 Wolfgang Brunner

Z-Office (2017)

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Originaltitel: Z-Office
Regie: Douglas Stahl
Drehbuch: Douglas Stahl
Kamera: Dustin Stahl
Musik: Christian Dominik Dellacher, David Rodrigues Noguieira
Laufzeit: 47 Minuten
Darsteller: Nikolai Will, Alexandra Schiller, Florian Simbeck, Klaus Thiel-Kenner, Uwe Choroba, Moloch, Julian Laur de Manos,  Dustin Stahl, Robin Stehr
Genre: Horror, Komödie
Produktionsland: Deutschland
FSK: k.A.

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Ein Büroalltag, bei dem alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann. Gleich am frühen Morgen wird Karl nach 14 Jahren loyalster Mitarbeit entlassen. Doch Karl gibt nicht auf und will den letzten Arbeitstag noch hinter sich bringen, um zu zeigen, wie wichtig ihm die Firma ist. Aber die Entlassung ist nicht das Schlimmste, dass ihm an diesem Tag widerfährt. Denn eine Zombie-Apokalypse ist ausgebrochen und die fleischhungrigen Untoten finden natürlich auch den Weg ins Büro …

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Eine Horror-Komödie aus Deutschland, die unglaublich viel Spaß macht? Gibt’s sowas überhaupt? Douglas Stahl ist mit seinem Zombie-Büro-Film ein kleines Wunder gelungen, von dem ich dachte, dass so etwas in Deutschland gar nicht mehr möglich wäre: Eine Komödie, die einen wirklich zum Lachen bringt. 🙂
Das liegt zum einen an der gut platzierten Situationskomik, zum anderen aber an den hervorragenden Darstellern. Allen voran muss man Nikolai Will erwähnen, der sich hier sichtlich in seinem Element befindet. Auch wenn ich ihn persönlich  in seinen ernsten Rollen lieber mag ( 😉 ), so ist Will hier einfach unglaublich passend besetzt und geht in seiner Rolle auf, dass es nur so eine Freude ist, ihm bei seinem Überlebenskampf zuzusehen. Doch genauso erwähnenswert sind seine „Kollegen“, die von Klaus Thiel-Kenner und Alexandra Schiller gespielt werden. Ihr teils trockener Humor kommt richtig gut und verursacht in vielen Augenblicken ein amüsiertes Schmunzeln beim Zuseher. Wenngleich er nicht eine der Hauptrollen übernommen hat, so kann aber auch Florian Simbeck absolut überzeugen und macht die Vierergruppe an sympathischen Hauptdarstellern komplett. Moloch als Infizierter ist einfach nur genial und hätte aus meiner Sicht gut und gerne eine größere Rolle verdient.

Stahl hat eine wunderbare Gratwanderung zwischen Humor und Funsplatter geschafft. Seine Zombies sind nicht richtig böse, sondern eher doof vertrottelt, was aber nicht heißt, dass sie nicht in einigen Passagen (Moloch) gefährlich sind. Die Dreiviertelstunde vergeht wie im Flug und an manchen Stellen wird der Film so richtig schön trashig, an anderen nimmt der Streifen einen höherwertigen Charakter an. Insgesamt wirkt aber alles, wenngleich der Plot nichts wirklich weltbewegendes ist (obwohl einige Ideen wirklich sehr, sehr gut sind 😉 ), sehr professionell und vor allem unterhaltsam.

Aber Douglas Stahls Zombiestreifen kann nicht nur durch äußerst fähige Schauspieler überzeugen, sondern er glänzt auch von der Inszenierung her. Da werden zum Beispiel stylische Bildkompositionen mit der Kamera eingefangen, die den ganzen Film künstlerisch auflockern, und es kommen einige Slow-Motion-Szenen vor, die schlichtweg begeistern. Hinzu kommen geschickt eingesetzte Anspielungen auf diverse Genre-Klassiker, die der Film-Nerd sofort begeistert erkennt und seine wahre Freude daran hat. „Z-Office“ zeigt wieder einmal, dass sich in Deutschland fähige Jungregisseure tummeln, die inszenatorische Ideen haben und diese auch mit geringen Mitteln gekonnt umsetzen können. Zudem stimmt auch der Rest der Crew, wie zum Beispiel Kameramann oder die Filmmusik-Komponisten. Ich bin wirklich sehr angetan von diesem (Kurz-)Film und hätte noch weitere 45 Minuten zusehen können. Douglas Stahl kann Geschichten erzählen und diese auch professionell in Szene setzen, so dass ich wirklich sehr gespannt bin, was er uns als nächstes Projekt präsentiert.

Ab 01.März 2017 wird „Z-Office“ über Amazon Prime als VOD angeboten.

Infos über den Film kann man auf folgenden Seiten erhalten:

Hashtag: #ZOfficeFilm
Facebook: https://www.facebook.com/ZOfficeFilm
YouTube: https://www.youtube.com/Zofficefilm
Twitter: https://twitter.com/ZOFFICEfilm
Instagram: https://www.instagram.com/zofficefilm/

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Fazit: Witziger Genrebeitrag aus Deutschland, der neben trashigen Einlagen auch sehr künstlerisch und professionell ist. Tolle, gutgelaunte Darsteller schaffen eine Funsplatter-Zombie-Komödie, die Lust auf mehr macht.

© 2017  Wolfgang Brunner