Liebmann, Gerhard (Schauspieler)

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© CONACTOR Schauspielagentur

Gerhard Liebmann wurde am 20. April 1970 geboren studierte Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre Germanistik und Philosophie, bevor er seine Ausbildung zum Schauspieler auf einer privaten Schauspielschule in Wien machte.
Liebmann wirkt in Kino- und Fernsehproduktionen mit. Sein Debüt gab er 1998 in der Verfilmung von Josef Haslingers Roman Opernball. Durch seine Darstellung des Autohändlers Gerry Dirschl in der Komödie Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott wurde er einem breiteren Publikum bekannt. 2012 erhielt er für seine Rolle in Das Wunder von Kärnten zusammen mit Gerti Drassl den Sonderpreis des Günter-Rohrbach-Filmpreises durch den Oberbürgermeister Jürgen Fried.
In Blutgletscher spielte er 2013 seine erste Hauptrolle, die mit dem österreichischen Filmpreis als bester männlicher Darsteller belohnt wurde, und ist seit einiger Zeit einer der meistbeschäftigten Schauspieler Österreichs.

Ich freue mich, Gerhard Liebmann heute ein paar Fragen stellen zu dürfen:

 

1. Du spielst in Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Was machst Du lieber und worin siehst Du den Unterschied?

Kino oder Fernsehen ist mir egal. Es kommt auf die Geschichte und die Figuren an .Und auf die Leute, die den Film machen.

2. Deine Rolle in Blutgletscher war sehr emotional. Umso beeindruckender war das Ergebnis, mit dem Du absolut überzeugen konntest. Wie bereitet man sich auf so eine Rolle vor?

Mit Text lernen, Nachdenken und viel Wandern.

3. Welche Vorbilder gibt es, die Dich dazu gebracht haben, Schauspieler zu werden?

Peter Pan habe ich geliebt als Kind. Früher lief das zu Weihnachten immer im Fernsehen und ich habs mir jedes Jahr angesehen. Peter Pan war vielleicht ein Vorbild.

4. Stell Dir vor, Du dürftest Dir die Hauptrolle in einem Remake Deiner Wahl aussuchen. Welche Rolle wäre das und warum?

Remakes haben ein bisschen den Beigeschmack von „Uns fällt nichts Neues mehr ein“. Ich stehe dem eher reserviert gegenüber. Es muss schon gute Gründe geben, dass man was nochmal macht.

5. In welchem Genre fühlst Du Dich als Schauspieler am wohlsten?

Im Genre generell, egal welches. Ich bin kein Fan von „Die-Welt-ist-ein-Jammertal-Filmen mit Anliegen“.

6. Welche Filme sieht sich der private Gerhard Liebmann an?

Grundsätzlich alles quer durchs Gemüsebeet. Und wenn mir langweilig wird, dann gibts ja immer noch die OFF-Taste.


7. Ich habe irgendwo gelesen, dass Deine Hobbys Schreiben und Lesen sind. Was schreibst Du? Und welche Art von Büchern liest Du?

Schreiben nicht mehr. Ich habe mein Untalent diesbezüglich eingesehen und akzeptiert. Lesen muss ich zwangsläufig viel. Das mache ich recht gerne und tue es freiwillig.


8. Kam bei Dir schon einmal der Wunsch auf, selbst Regie zu führen?

Nein.


9. Welche Rolle wäre Deine größte Herausforderung?

Vermutlich, wenn ich mich selbst spielen müsste.


10. Nenne die fünf wichtigsten Dinge in Deinem Leben?

Soziale Bindungen, inner peace und Loyalität. Vier und fünf weiß ich grade nicht.


Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview und freue mich schon jetzt auf viele neue Filme mit Dir.

© 2015 Gerhard Liebmann / Wolfgang Brunner

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