Cabin Fever 2 (2009)

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Originaltitel: Cabin Fever 2: Spring Fever

Laufzeit: ca. 91 Minuten

Regie: Ti West

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Killerbakterien gelangen ins Trinkwasser und landen schließlich in Wasserflaschen des örtlichen Getränkeherstellers. Für den bevorstehenden College-Abschlussball der Kleinstadt werden literweise Wasser verbracuht, um Bowlen und andere Getränke herzustellen.
Es dauert nicht lange und die spaß- und sexsüchtigen Teenager bekommen die ersten Auswirkungen der tödlichen Bakterien zu spüren: Haut platzt auf, eitrige Geschwüre entstehen und der Ball gerät immer mehr außer Kontrolle. Als dann noch die Schule abgesperrt wird, weil ein örtlicher Polizist die Seuche unter Kontrolle bekommen will, müssen sich die noch nicht Infizierten vor ihren gewalttätigen Mitschülern in Sicherheit bringen.

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„Cabin Fever 2“ schließt, zumindest grob, an den ersten Teil der Filmreihe an.  Im Gegensatz zu Teil 1 hatte ich beim zweiten Teil bedeutend mehr Spaß und kam kein einziges Mal in Versuchung, wie beim ersten Teil, den Film abzuschalten.

„Cabin Fever 2“ ist Trash, wie es „schlimmer“ nicht geht. Aber vielleicht macht es die routiniert wirkende Inszenierung aus, die einem, anders wie in Eli Roths erstem Teil, die Zeit wie im Fluge vergehen lässt. Tatsächlich musste ich bei der ein oder anderen Szene sogar schmunzeln, weil sie derart übertrieben rüberkam, dass es schon wieder gut war. Die Dialoge waren bedeutend „besser“ als im ersten Teil, wobei diese Steigerung nicht die geringste Schwierigkeit bedeutet, da die Gespräche im ersten Teil absolut nicht der Rede wert sind.

Der zweite Teil erinnerte mich streckenweise an die Horrorfilme der 80er Jahre. Die Splatter-Szenen sind zum größten Teil gut in Szene gesetzt und machen Spaß. Auch wenn der ein oder andere Gag daneben geht und die Handlung so einige Schwächen zeigt, macht „Cabin Fever 2“ insgesamt dann doch irgendwie Spaß.
Der Film fällt für mich in die Kategorie: „Hirn ausschalten und die Effekte genießen“. Nichts mehr und nichts weniger ist „Cabin Fever 2“.

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Fazit: Blutgetränkte Fortsetzung des Eli Roths Erfolges „Cabin Fever“. Dieser zweite Teil schlägt den ersten Teil um Längen, was allerdings nicht besonders schwierig war bei der Vorlage, und ist Trash im besten Sinne.
Nette Unterhaltung für Splatterfans und Horrorfreaks, die einen Filmabend ohne große Ansprüche genießen wollen.

© 2014 Wolfgang Brunner