The Expendables 3 – A Man’s Job (2014)

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Originaltitel: The Expendables 3
Regie: Patrick Hughes
Drehbuch: Sylvester Stallone, Katrin Benedikt, Creighton Rothenberger
Kamera: Peter Menzies junior
Musik: Brian Tyler
Laufzeit: 132 Minuten (Director’s Cut)
Darsteller: Sylvester Stallone, Jason Statham, Antonio Banderas, Jet Li, Wesley Snipes, Dolph Lundgren, Kelsey Grammer, Randy Couture, Terry Crews, Kellan Lutz, Ronda Rousey, Glen Powell, Victor Ortiz, Robert Davi, Mel Gibson, Harrison Ford, Arnold Schwarzenegger
Genre: Action
Produktionsland: Vereinigte StaatenPatrick Hughes
FSK: ab 18 Jahre (Director’s Cut)

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Das Expendables-Team trifft auf Conrad Stonebanks, der einst das Team mitbegründet hat, aber seit seinem Ausscheiden ein kaltblütiger Waffenhändler und Gegner der Expendables geworden ist. Sein Ziel ist es, die Gruppe zu zerschlagen. Barney, Anführer der Expendables, will das natürlich verhindern und bringt zusätzlich zu seinem alten Team eine Gruppe junger Kämpfer mit an Bord, um gegen Stonebanks anzutreten.

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Schon die ersten beiden Teile von „The Expendables“ waren sehr unterhaltsam und vor allem actionreich. Hinzu kam die Riege an „Alt“-Schauspielern, die Stallone um sich versammelt hat. Da legte man nicht besonders großen Wert auf die Handlung, sondern wollte einfach nur Action sehen. Und die bekam man in den ersten beiden Teilen genauso wie nun auch im dritten.
„The Expendables 3“ kann aber mit einem unerwartet unterhaltsamen Plot aufwarten, der den Film aus meiner Sicht zum besten der Serie macht, denn die Drehbuchautoren haben den „alten“ Schauspielern eine Riege „junger“ Akteure zur Seite gestellt. Und das macht den Film unglaublich rasant und interessant, obwohl es vielleicht auch nur ein Schachzug gewesen ist, um auch die neuere Generation ins Kino zu locken.

Verwunderlich ist allerdings die FSK 18-Freigabe, denn, bis auf eine Stelle, sieht man nicht einmal Blut fließen. Eine FSk 16-Freigabe wäre da durchaus angebracht und nachvollziehbar gewesen, eine Höherstufung auf FSK 18 hingegen ist eine Farce. Aber das sind wir ja von der FSK hinreichend gewohnt. Action und eine nicht gar so schlechte Handlung machen den dritten Teil der Erfolgsreihe zu einem absoluten Unterhaltungshit. All die Action-Stars aus den 80er-Jahren zu treffen, macht schon ungemein Spaß.

Neben Stallone ist wohl Statham der heimliche Star des Films. Wesley Snipes, der wohl ein Schauspieler genau zwischen den beiden Generationen ist, schafft einen guten Einstieg, verliert aber dann im Verlauf des Films immer mehr Sympathiepunkten, wobei ich nicht einmal genau sagen kann, woran es liegt. Antonio Banderas mag den ein oder anderen in seiner Rolle nerven, ich fand ihn witzig und auch sympathisch, zeigt sie doch, dass Banderas durchaus auch einmal andere Rollen spielen kann, als die, die man sonst von ihm kennt.

„The Expendables 3“ gehört zu einer weiteren Erfolgsserie von Sylvester Stallone, die allerdings trotz einem sehr hohen Unterhaltunsgwert die Qualitäten eines „Rocky“– oder „Rambo“-Zyklus nicht erreicht. Die Zusammenführung so vieler Stars war und ist allerdings ein absolut geschicktes Unterfangen, das schon allein dadurch den Filmen einen gewissen Kultcharakter verleiht.

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Fazit: Durchgängige Action mit einem guten Schuß Humor und einer Vielzahl an Actionstars aus den 80er Jahren machen „The Expendables 3“ zu einem unterhaltsamen Spannungs-Feuerwerk.

© 2015 Wolfgang Brunner

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