Happy Metal – All We Need Is Love (2013)

Happy Metal

Originaltitel: Pop Redemption
Regie: Martin Le Gall
Drehbuch: Martin Le Gall, Alexandre Astier
Kamera: Julien Marc
Musik: Franck Lebon
Laufzeit: 95 Minuten
Darsteller: Julien Doré, Grégory Gadebois, Jonathan Cohen, Yacine Belhousse, Audrey Fleurot, Délia Espinat-Dief, Arsène Mosca, James Rowe
Genre: Musikfilm, Komödie
Produktionsland: Frankreich
FSK: ab 12 Jahren

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Die erfolglose Death Metal-Band „Dead MaKabés“ ist kurz davor, sich aufzulösen. Der Grund: Sie wären mit knapp dreißig Jahren zu alt für so was. Alex, Sänger und Kopf der Band, versucht, seine Freunde noch einmal für einen Auftritt beim renommierten „Hellfest“ zu gewinnen. Aber schon die Fahrt dorthin entwickelt sich zu einem unglaublichen Desaster.

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„Happy Metal“ ist mal wieder eine Komödie, die mir gefallen hat. Sicherlich wird hier, wie so oft in diesem Genre, so manch platter Witz gerissen, aber insgesamt schneidet Martin Le Galls Death Metal-Pop-Mischung bei mir ganz gut ab.
Ziemlich gut fand ich schon mal die Musik 🙂 – vor allem auch die Gegenüberstellung von hartem Metal und seichtem Pop. Das war klasse und sorgte für gute Laune. Aber auch die Schauspieler taten das ihre dazu, um die französische Komödie unterhaltsam zu gestalten.
Die Situationskomik funktionierte in den meisten Fällen und zauberte mir desöfteren ein Schmunzeln ins Gesicht.
Leider verkam in der Mitte des Films das Ganze kurzzeitig zu einer Art Klamauk, die genau ich eben an Komödien nicht mag. Aber es renkt sich glücklicherweise wieder ein.

Besonders gut gefallen hat mir neben Grégory Gadebois, der den Bassisten JP darstellt, Délia Espinat-Dief als depressive Gothic-Braut á la Christina Ricci in „Beetlejuice“. Ihre Mimik und ihr Aussehen waren cool. Und wie sie ihrer Mutter im Schnelldurchlauf die Entstehung und die Unterschiede der verschiedenen Metal-Arten (Death Metal, Heavy Metal, Doom Metal etc.) erklärt, das hatte schon was.

Insgesamt war die Musik-Komödie trotz einiger Höhepunkte dann letztendlich doch etwas zu seicht und einfach konstruiert, als dass sie eine meiner Lieblingskomödien hätte werden können. Für Freunde von etwas weniger klamaukhaften, französischen Komödien, Fans von Metal-Musik und Beatles-Anhänger ist „Happy Metal“ aber auf jeden Fall sehenswert. Überzeugende Darsteller, gute Musik und ein unterhaltsamer, wenngleich einfacher, Plot machen den Film durchaus annehmbar.

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Fazit: Witzig und mit jeder Menge guter Musik (Metal und Pop) unterhält „Happy Metal“ absolut kurzweilig.

© 2015 Wolfgang Brunner

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