Cold In July (2014)

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Originaltitel: Cold In July
Regie: Jim Mickle
Drehbuch: Jim Mickle, Nick Damici
nach dem Roman von Joe R. Lansdale
Kamera: Ryan Samul
Musik: Jeff Grace
Laufzeit: 110 Minuten
Darsteller: Michael C. Hall, Sam Shepard, Don Johnson, Vinessam Shaw, Nick Damici, Wyatt Russell, Lanny Flaherty, Rachel Zeiger-Haag, Brogan Hall
Genre: Thriller, Drama, Literatur
Produktionsland: Vereinigte Staaten
FSK: ab 16 Jahren

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Richard Dane wacht in der Nacht auf und überrascht einen Einbrecher. In Notwehr erschießt Dane den Mann und wird von den Bewohnern als Held gefeiert. Doch es dauert nicht lange und der Vater des Erschossenen taucht auf und sinnt auf Rache. Dane muss um sein eigenen Leben und das seiner Familie fürchten. Doch schon bald stellt sich heraus, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Dane findet Hilfe bei Bob Luke, einem sehr eigenwilligen Gesetzeshüter.

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Regisseur Mickle hat mich schon mit „Vampire Nation“ und „We Are What We Are“ total fasziniert. Was er mit „Cold In July“ abgeliefert hat, fügt sich nahtlos in meine Begeisterungsliste ein. Ein abgefahrener Rache-Thriller, der in den Südstaaten spielt, und neben tollen Schauspielern viele unerwartete Wendungen bereithält.

Eines von Mickles Vorbildern muss wohl John Carpenter sein, denn durch die wahnsinnig stimmungsvolle Musik von Jeff Grace fühlt man sich desöfteren an Carpenters Kultfilme wie zum Beispiel „Die Klapperschlange“ oder „Assault – Anschlag bei Nacht (Das Ende)“ erinnert. Da kommt so manches Mal eine unglaublich gute Stimmung auf, die den Film zu einem beeindruckenden Erlebnis macht. Die wirklich überraschenden Wendungen haben mir außerordentlich gut gefallen, genauso wie das Wiedersehen mit „Miami Vice“ Don Johnson und „Six Feet Under“ Michael C. Hall. Die beiden spielen wunderbar. Daneben glänzt Sam Shepard in einer wie auf ihn zugeschnittenen Rolle.
Der Plot funktioniert so richtig gut und läßt niemals Langeweile aufkommen.
Inszenierung, Musik, ein gutes Drehbuch und das Zusammenspiel der drei Hauptprotagonisten macht „Cold in July“ zu einem echten Überraschungshit. Hinzu kommen die gekonnt und alles andere als aufdringlich verstreuten Anspielungen auf Kultfilme wie Romeros „Die Nacht der lebenden Toten“ oder Tarantinos „Kill Bill“. Das macht gute Laune und erweckt desöfteren den Eindruck, man sähe einen Kultfilm. Das Potential dazu hat Mickles satirischer Actionfilm auf alle Fälle.

Was als hochspannender, fast schon gruseliger Thriller beginnt, endet in einem witzigen und dennoch brutalen Actionreißer. Diese Mischung hat es wirklich in sich …

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Fazit: „Cold in July“ erinnert sehr stark an die besten Fime von John Carpenter und wandelt sich von einem dramatischen, beängstigenden Thriller in einen brutalen, mit Witzen gespickten, Actionfilm. Absolut sehenswert!

© 2015 Wolfgang Brunner

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