Wolves (2008)

wolves

Originaltitel: Animals
Regie: Douglas Aarniokoski
Drehbuch: Craig Spector
nach einer Vorlage von John Skipp
Kamera: Matthew Williams
Musik: Alan Brewer
Laufzeit: 88 Minuten
Darsteller: Marc Blucas, Naveen Andrews, Nicki Aycox, Eva Amurri Martino, Andy Comeau, Bart Johnson, Gillian Shure, Mark Elias
Genre: Horror
Produktionsland: Vereinigte Staaten
FSK: ab 18 Jahren

*

Syds Leben verändert sich, als er die überaus hübsche Nora kennenlernt. Seine Liebe ist so groß, dass er anfangs gar nicht bemerkt, dass Nora ein Werwolf ist. Syd hält an seiner Liebe fest, um Nora von ihrem Fluch zu befreien.

*

Mal sehen, welche Beschreibung für dieses Machwerk am besten passt: grottenschlecht,  saumäßig, hundsmiserabel,  stümperhaft, unter aller Kanone …

Eigentlich passen all diese Wörter auf „Wolves“, der im Original übrigens „Animals“ heißt und somit auch gleich zu Anfang erst einmal die „Golden Translation Raspberry“ von mir verliehen bekommt. Aber wenn es nur (wie so oft) der bescheuerte deutsche Titel wäre. Leider nein …
Schon als ich die Stimme aus dem Off am Anfang gehört habe, dachte ich mir meinen Teil. Die Synchronisation ist so dermaßen schlecht, dass es einem die Haare aufstellt. Und als wäre der Anfang nicht schon eine Meisterleistung der Stümperhaftigkeit, gipfeln die Synchronsprecher der Schauspieler in einem unerträglichen Amateur-Gestotter, so dass man sofort in Versuchung gerät, die STOP-Taste zu drücken.
Zu den schlechten Stimmen kommen dann noch hinzu:

– miserable Schauspieler
– nicht vorhandene Handlung
– schreckliche Inszenierung
– peinliche Momente

Okay, ein paar Aufnahmen aus der Sicht der Werwölfe erinnnerten (ganz, ganz) schwach an den Kultfilm „Wolfen“ mit Albert Finney. Das hatte einen klitzekleinen Reiz, der aber im Haufen aller anderen laienhaften Patzer untergeht. Der ein oder andere Splatter Specialeffect kann sich sogar sehen lassen, aber ich bin nicht sicher, ob es überhaupt Menschen gibt (mich ausgenommen ;)), die sich so einen Schwachsinn antun, nur um ein paar blutige Effekte zu sehen. Das bekommt man in anderen Filmen weitaus unterhaltsamer und professioneller.

„Wolves“ ist reine Zeitverschwendung und tut in der (Filmfan)Seele weh. Allerdings ist dieser Schund nicht zu verwechseln mit dem 2014 entstandenen, gleichnamigen Film von David Hayter, der wohl weitaus gelungener geworden ist. Gesehen habe ich diesen allerdings noch nicht.

Auch wenn ich Independet- und Amateurfilmen immer wieder gerne eine Chance gebe (siehe zum Beispiel „Ben & Mickey vs. The Dead“), so hat „Wolven“ meine Filmarena mit null Punkten verlassen.

*

Fazit: Grottenschlecht,  saumäßig, hundsmiserabel,  stümperhaft. „Wolves“ ist reine Zeitverschwendung und tut in der (Filmfan)Seele weh.

© 2015 Wolfgang Brunner

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