Outpost 37 (2014)

dvd_outpost37

Originaltitel: Outpost 37
Alternativtitel: Alien Outpost
Regie: Jabbar Raisani
Drehbuch: Blake Clifton, Jabbar Raisani
Kamera: Blake Clifton
Musik: Theio Green
Laufzeit: 90 Minuten
Darsteller: Adrian Paul, Reiley McClendon, Rick Ravanello, Douglas Tait, Joe Reegan, Nic Rasenti, Matthew Holmes
Genre: Science Fiction
Produktionsland: Großbritannien, Südafrika
FSK: ab 16 Jahren

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Im Jahr 2022 wird die Erde von einer Alieninvasion bedroht. Der Menschheit gelingt es, den Großteil der Feinde zu bekämpfen. Außenposten, sogenannte Outposts, sollen den Zustand stabilisieren. Doch die entscheidende Schlacht beginnt am Outpost 37.

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Für Fans von „District 9“, „Monsters“, „Battle Los Angeles“ und „The Colony“ steht auf dem Cover. Hmmm … also mit den ersten beiden und dem letztgenannten hat „Outpost 37“ so irgendwie gar nichts zu tun. Finde ich zumindest. „Battle Los Angeles“ kommt da noch am ehesten hin, hat aber qualitativ zu tausend Prozent mehr zu bieten.

„Outpost 37“ ist ein Pseudo-Alien-Invasions-Film, der zwar zugegebenermaßen einen noch ganz guten Einstieg vorweisen kann, aber bald schon in einen plumpen, dummen Kriegsfilm im Dokumentationsstil abdriftet. Alles gute Ansätze, auch von den Schauspielern, aber irgendwann gibt man auf, auf die Aliens zu warten  und lässt den dargestellten „normalen“ Kriegsalltag auf sich einrieseln. Gegen Ende hin sind die Anleihen vom weitaus beeindruckenderen „Battleship“ unübersehbar und hinterlassen das blöde Gefühl, irgendwie einem unglaublich schlecht gemachtem Plagiat auf den Leim gegangen zu sein.

„Outpost 37“ ist im Grunde genommen langweilig und uninspiriert. Ein atemberaubender Sci-Fi-Katastrophen-Thriller, wie uns die reißerische Anprangerung auf dem Cover weismachen will, sieht für mich anders aus. Oft war ich nahe daran, den Film abzubrechen, so sehr ging mir das hirnlose Geballer ( nicht auf Aliens, sondern auf feindliche Pakistaner (keine Ahnung, was das sollte) auf die Nerven. Leider hat sich das Durchhalten nicht gelohnt. Jabbar Raisanis erster Langfilm war ein Schuß ins Leere.  Von ein paar schauspielerischen (zufälligen?) Leistungen Adrian Pauls („Highlander – Die Serie“) und Nic Rasenti  („Northmen“) kann man diese Found Footage-Pseudo-Alien-Invasion-Doku getrost vergessen.

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Fazit: Uninspiriert und mit wenig Aliens versetztes Geballer ohne Sinn. Minimalste Inszenierungs- und Schauspieler-Pluspunkte sind zu verzeichnen.

© 2015 Wolfgang Brunner

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