Verraten und verkauft – SOKO WIEN (2012)

SOKO Wien

Originaltitel: Verraten und verkauft
Regie: Robert Sigl
Drehbuch: Kerstin Schütze
Kamera: David Sanderson
Musik: Bob Gutdeutsch
Laufzeit: 45 Minuten
Darsteller: Stefan Jürgens, Gregor Seberg, Lilian Klebow, Dietrich Siegl, Maria Happel, Helmut Bohatsch, Elena Dörfler, Konstantin Frolov
Genre: Krimi, Thriller
Produktionsland: Deutschland
FSK: k.A.

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Ein bulgarischen Bauarbeiter wird ermordet und die kleine Tochter des Bauleiters entführt. Gibt es einen Zusammenhang?  Das Ermittlerteam der SOKO Wien macht sich an die Arbeit und nimmt erst einmal den reichen Bruder des Toten ins Visier, der angeblich seinen Bruder schon Jahre nicht mehr gesehen hat.

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„Verraten und verkauft“ geht sehr behutsam mit dem Thema „Kinderhandel“ um. Die schön verschachtelte Geschichte macht Spaß und man weiß lange Zeit nicht, wohin die Ermittlungen führen. Regisseur Sigl benutzt wieder einmal all jene Zutaten, die seine Filme ausmachen, und lässt uns erneut an einer Folge der siebten SOKO-Wien-Staffel teilhaben, die Niveau zeigt.

Besonders gefallen haben mir die Szenen, in denen der Bruder des ermordeten Bauarbeiters (dargestellt von Bijan Zamani) mitspielte. Zamani konnte mich in seiner Rolle absolut überzeugen.
Die Rückblenden waren wieder in typischer Sigl-Manier gedreht und zeigen, dass der Regisseur sein Handwerk einfach versteht. Auch die Musik fiel mir in dieser Folge wieder sehr angenehm auf. Gutdeutsch schaffte an einigen Stellen eine Stimmung, die mich an alte „Haunted House“-Filme erinnerten, obwohl diese SOKO-Folge mit dieser Art von Filmen nichts zu tun hat. Dennoch verschaffte Gutdeutschs Soundtrack dieser Folge eine wirklich sehr schöne Atmosphäre.

Über die Schauspieler der SOKO-Crew brauche ich eigentlich gar nicht mehr zu sprechen, denn sie passen einfach perfekt in ihre Rollen und gehen darin auch sichtlich auf. Es ist immer wieder schön, Penny Lanz (Lilian Klebow), Helmuth Nowak (Gregor Sehberg), Carl Ribarski (Stefan Jürgens) und Otto Dirnberger (Dietrich Siegl) dabei zuzusehen, wie sie sich auf Verbrecherjagd machen. Wer sich einmal näher mit den Charakteren der Serie beschäftigen möchte, sollte sich einmal auf der SOKO Wien-Internetpräsenz des ZDF umsehen.

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Fazit: Sehr schön inszenierte Folge, die  den Zuschauer lange im Ungewissen lässt. Robert Sigls SOKO-Folgen sind und bleiben einfach sehenswert.

© 2015 Wolfgang Brunner

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