The Signal (2014)

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Originaltitel: The Signal
Regie: William Eubank
Drehbuch: William Eubank, Cyrlyle Eubank, David Frigerio
Kamera: David Lanzenberg
Musik: Nima Fakhrara
Laufzeit: 97 Minuten
Darsteller: Laurence Fishburne, Brenton Thwaites, Olivia Cooke, Lin Shaye, Beau Knapp, Robert Longstreet
Genre: Science Fiction
Produktionsland: USA
FSK: ab 16 Jahren

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Nic, Jonah, und Haley fahren zu ihrem neuen Studienort, als sie ein Signal von einem geheimnisvollen Hacker namens Nomad erhalten, der sie damit zu einem einsamen, völlig abgelegenen Haus lockt. Als Nic und Haley das Haus betreten, geraten sie in eine Falle und werden gefangen genommen. Als sie erwachen, finden sie sich in einem unterirdischen Versuchslabor wieder und werden von Männern in Schutzanzügen befragt. Immer mehr kristallisiert sich eine schreckliche Wahrheit aus den mysteriösen Umständen heraus und die drei Studenten müssen feststellen, dass sie Versuchskaninchen für ein geheimes Experiment geworden sind …

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„The Signal“ ist einerseits visueller Augenschmaus (besonders gegen Ende), andererseits aber irgendwie unausgegorene Mischung aus exentrischem Experimentalfilm und abgenudeltem Mainstream.  Der Film lässt sich schwer beschreiben, deswegen sollte man ihn sich auf jeden Fall ansehen, denn sehenswert ist er allemal.
Die Handlung wirkt oftmals aber leider wirr und undurchdacht. Es wurden Handlungsstränge eingeschlagen, die dann plötzlich unbeachtet links liegen gelassen werden. Die Entwicklung der Geschichte ist allerdings immer wieder sehr unvorhersehbar, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.

Darstellerisch kann man nicht meckern, da stimmt alles soweit. Und auch inszenatorisch gelang Eubank, der bereits mit seinem Debüt „Love“ für Furore sorgte, ein durchweg gelungener Film, der im Grunde genommen nichts zu wünschen übrig lässt. Außer eben einer vielleicht doch geradlinigeren Handlung, die mehr Sinn ergeben hätte.
Die Entwicklung der Protagonisten in eine Art Superhelden hat mir gar nicht gefallen, da hätte Eubank meiner Meinung nach etwas zurückhaltender herangehen sollen, dann hätte „The Signal“ eine weitaus realistischere Grundlage bekommen und wäre aus meiner Sicht auf jeden Fall spannender, erschreckender und beklemmender geworden.
Die Entwicklung der ganzen Handlung hat mir, wie schon erwähnt,  allerdings wirklich gut gefallen und die visuelle Umsetzung gegen Ende des Films hat ohne Zweifel seine Reize. Dennoch wäre weniger eindeutig mehr gewesen.

Ich bin sicher, dass es sich für Filmfreunde lohnt, den weiteren Weg des Regisseurs zu verfolgen. Das Gespür für gute Inszenierungen hat er auf jeden Fall.

*

Fazit: Visuell absolut sehenswerter Science Fiction Film mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Leider verzettelt sich die Story und wirkt dadurch unausgegoren und stellenweise schwach. Hätte Eubanks einen weniger mainstreamlastigen Weg eingeschlagen, hätte er einen weitaus besseren Film zustande gebracht.

© 2014 Wolfgang Brunner

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