The Fog – Nebel des Grauens (1980)

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Originaltitel: The Fog
Regie: John Carpenter
Drehbuch: John Carpenter, Debra Hill
Kamera: Dean Cundey
Musik: John Carpenter
Laufzeit: 90 Minuten
Darsteller: Adrienne Barbeau, Jamie Lee Curtis, Janet Leigh, Hal Holbrook, Tom Atkins, John Houseman, Nancy Loomis
Genre: Horror
Produktionsland: USA
FSK: ab 16 Jahren

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Vor 100 Jahren, so erzählt eine Legende, haben die ersten Siedler der Küstenstadt Antonio Bay durch ein falsches Leuchtfeuer-Signal ein Schiff, auf dem sich Leprakranke befanden, gegen ein Riff gesteuert. Sie wollten dadurch verhindern, dass in ihrer Nähe eine Leprakolonie gegründet wurde. Jetzt, 100 Jahre später und pünktlich zur Hundertjahrfeier von Antonio Bay, kehren die Geister des Schiffsunglücks zurück und wollen Rache …

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Bei Kinostart ein Flop, mauserte sich Carpenters „The Fog“ danach anschließend immer mehr zu einem Kultfilm. Alleine schon die Musikuntermalung des Films ist der Hammer. Wie schon bei „Dark Star“, „Assault On Precinct 13“ (Das Ende) und „Halloween“ zeigt sich Regisseur Carpenter auch hier wieder selbst als Komponist. Diese Tradition führte er dann noch bei vielen Nachfolgefilmen fort.

Stimmungsvoll, unheimlich und actionreich inszenierte Carpenter einen Horrorfilm, der auch nach wiederholtem Ansehen immer wieder Spaß macht. Neben der zu damaligen Zeit eingeschworenen Carpenter-Schauspielerriege (Jamie Lee Curtis, Nancy Loomis, Tom Atkins) ist auch  die Mutter von Scream-Queen Jamie Lee Curtis, „Psycho“-Star Janet Leigh, zu sehen. Die Special-Effects wurden beim damaligen Saturn Award ausgezeichnet. Und auch wenn sie heute antiquiert wirken, so zeigen sie dennoch Wirkung.

Wie schon in „Assault“ wechselt Carpenter auch bei „The Fog“ zwischen spannenden Szenen und ruhigen Momenten, was dem Film eine wirklich tolle Atmosphäre verleiht, die durch die oben bereits erwähnte Musik noch unterstützt wird. Auch bei diesem Film sieht man, mit welcher Freude Carpenter an seine Inszenierungen heranging und welche Vorbilder ihn beeinflussten.

Auch wenn die Handlung nicht immer hundertprozentig logisch wirkt, ein Erlebnis bleibt der Film auch nach so vielen Jahren immer noch. Carpenter eben! 🙂

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Fazit: Stimmungsvoll und effektvoll in Szene gesetzter Horrorfilm, der durch eine perfekte Inszenierung, tolle Schauspieler und eine atmosphärische Musik immer wieder begeistern kann.

© 2014 Wolfgang Brunner

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