Das Haus der Dämonen 2 (2013)

haus 2

Originaltitel: The Haunting In Connecticut 2: Ghosts Of Georgia
Regie: Tom Elkins
Drehbuch: David Coggeshall
Kamera: Yaron Levy
Musik: Michael Wandmacher
Laufzeit: 101 Minuten
Darsteller: Abigail Spencer, Chad Michael Murray, Katee Sackhoff, Emily Alyn Lind, Cicely Tyson
Genre: Horror
Produktionsland: USA
FSK: ab 16 Jahre

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Andy zieht mit seiner Frau Lisa und seiner Tochter Heidi in ein altes Haus nach Georgia. Es dauert nicht lange und Heidi sieht seltsame Geistererscheinungen und erzählt ihren Eltern, dass sie sich mit einem alten Mann namens Mr. Gordy trifft. Nach und nach taucht die grausige Vergangenheit des Hauses auf und bald befindet sich Andys Familie in Lebensgefahr …

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Es handelt sich hier um keine Fortsetzung, sondern eher um eine andere Interpretation des ersten Teils. Ein anderes Gebäude, eine andere Familie und eine andere Geistergeschichte aus der Vergangenheit. Doch trotz dieser eigentlich ideenlosen Handlung hat mir „Das Haus der Dämonen 2“ in einigen Dingen sogar besser als der erste Teil gefallen.
Aber genau genommen haben beide Teile ihren Reiz, nur dass im zweiten die Schockmomente manchmal etwas besser saßen als im ersten. Die Stimmung erinnert wieder an die Horrorfilme der 80er Jahre und ließ mich desöfteren an „Amityville Horror“ denken.

Schauspielerisch fällt die kleine, 12jährige Emily Alyn Lind auf, die hier nicht ihre erste Rolle meistert. In Clint Eastwoods „J. Edgar“ zum Beispiel verkörperte sie die Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Shirley Temple. Oft musste ich an Drew Barrymore denken, die damals im etwa gleichen Alter in „E.T. – Der Ausserirdische“ und „Der Feuerteufel“ mitgespielt hat. Emily Alyn Lind hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die erwachsenen Darsteller waren eher Mittelmaß und haben mich nicht wirklich überzweugt. Gestört haben sie allerdings auch nicht. 😉

Warum auf dem Cover eine Frau abgebildet ist, die auf übernatürlich Art in der Luft schwebt, ist und bleibt für mich ein Geheimnis, denn diese Szene kommt schhlichtweg einfach nicht vor. Wahrscheinlich will man damit suggerieren, dass es sich um einen Exorzismus-Film handelt.

„Das Haus der Dämoen“ langweilt keineswegs, bringt aber auch definitiv nichts Neues und verschwindet somit im Einheitsbrei der Horrofilme. Einzig die „schöne“ Stimmung verankert sich im Gedächtnis, alles andere wird man bald wieder vergessen haben.

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Fazit: Stimmungsvoller Mystery-Grusler im Stil der 80er Jahre. Nichts Weltbewegendes, aber auch nicht langweilig. Sehenswerter Haunted House-Thriller, der aber mit großer Wahrscheinlichkeit nach kürzester Zeit wieder in Vergessenheit gerät.

© 2014 Wolfgang Brunner

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