The Quiet Ones (2014)

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Originaltitel: The Quiet Ones
Regie: John Pogue
Drehbuch: Craig Rosenberg, John Pogue, Oren Moverman, Tom de Ville
Kamera: Mátyás Erdély
Musik: Lucas Vidal
Laufzeit: 98 Minuten
Darsteller: Jared Harris, Sam Claflin, Olivia Cooke, Erin Richards,
Genre: Horror, Mystery
Produktionsland: United Kingdom
FSK: ab 16 Jahren

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Ein Professor und drei Studenten wagen ein gefährliches Experiment: Sie versuchen, eine junge Frau in den Wahnsinn zu treiben, um einen Dämon heraufzubeschwören.
Einer der Studenten macht dabei eine unheimliche Entdeckung und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das bereits in der Vergangenheit seinen Anfang nahm.

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Als ich den Trailer zu „The Quiet Ones“ gesehen habe, konnte ich es kaum erwarten, bis der neue Film von Hammer Films Productions, die auch „Die Frau in Schwarz“ produzierten, auf den Markt kam.
Vor ein paar Tagen war es dann endlich soweit und voller Vorfreude machte ich mich sofort daran, den Film anzuschauen. Eines vorab: Der Film ist wirklich gut und vor allem  Jared Harris, den ich noch vor kurzem in Pompeii als Severus gesehen habe, hat mich mit seiner Schauspielkunst überzeugt. Seltsamerweise geht einem die Handlung, trotzdem sie genaugenommen relativ flach ist, irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. Und das, obwohl der Film im Grunde genommen nichts Neues bietet. Ich hatte mir nämlich etwas gruseligere Kulissen gewünscht, doch das blieb leider komplett aus.

Die Handlung ist sehr intensiv gestaltet, das  ist nicht von der Hand zu weisen, ebenso wie die Inszenierung im Gesamtbild sehr routiniert wirkt. Dennoch fehlt dem Film das gewisse Etwas. Vielleicht liegt es daran, dass alles ziemlich unspektakulär über die Bühne läuft (was mir persönlich aber gar nichts ausgemacht hätte). Nein, es liegt wahrscheinlich eher daran, dass man vergeblich auf etwas „Neues“  bzw. „Altes“ wartet. Sicher hat die Handlung mehr Tiefgang als so mancher andere Gruselthriller, aber letztendlich scheitert die Auflösung dann doch an einem unvorhersehbaren Aha-Effekt.

Freunde des gepflegten britischen Horrofilms werden bestimmt ihre Freude an The Quiet Ones haben. Schreck- und Schockmomente sucht man allerdings vergebens, auch wenn der Trailer dahingehende Assoziationen vorgetäuscht hat. Insgesamt sehenswert, aber defintiv kein Must Have Seen, dazu ist Handlung und Atmosphäre leider doch zu flach.

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Fazit: Ahnsehnlicher, aber durch den Trailer hervorgerufene hohe Erwartungen leider nicht erfüllender Grusler. Auf Schockmomente und unheimliche Atmosphäre wartet man vergebens. Denoch unterhaltsam und bisweilen auch spannend.

© 2014 Wolfgang Brunner

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