Rec 2 (2009)

rec2

Originaltitel: Rec 2
Regie: Jaume Balagueró & Paco Plaza
Drehbuch: Jaume Balagueró, Manu Diez, Paco Plaza
Kamera: Pablo Rosso
Musik: —
Laufzeit: ca. 84 Minuten (uncut)
Darsteller: Jonathan Mellor, Oscar Zafra, Ariel Casas, Pablo Rosso
Genre: Horror
Produktionsland: Spanien
FSK: ab 16 Jahren

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Ein schwerbewaffnetes Einsatzkommando dringt in ein Wohnhaus ein, das durch eine mysteriöse Seuche unter Quarantäne gestellt wurde. Im Inneren des Gebäudes sollen sich die Männer auf die Suche nach der Blutkonserve eines Mädchens namens Nina Medeiros machen, die angeblich für diese Seuche verantwortlich ist.
Es dauert nicht lange und das Einsatzteam stößt auf Menschen, die von einer Art Tollwut infiziert zu sein scheinen und die Männer gnadenlos attackieren.

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Teil 2 schließt nahtlos an den ersten an.
Ein neues Team dringt in das abgeschirmte Gebäude ein und man ist innerhalb weniger Minuten wieder in der Handlung.
Rec 2 ist für mich um Längen besser als der erste Teil. Auch wenn der Plot so ziemlich dem von Rec gleicht, ist alles dennoch irgendwie anders. Auf mich wirkte alles rasanter, glaubhafter, handlungstechnisch durchdachter und extrem spannender. Das liegt vielleicht daran, dass man das Innere des Gebäudes schon kennt und ein Gefühl des „Heimkehrens“ bekommt. Man erinnert sich nämlich sofort wieder an das Treppenhaus und die einzelnen Räume, und das wirkt schon ziemlich gut.

Die beiden Regisseure haben das Ganze auch wesentlich professioneller angegangen wie im ersten Teil, so dass die ganze Story auf mich deutlich „runder“ wirkte. Auch die Schauspieler agieren routinierter und verleihen Rec 2 dadurch noch mehr Authenzität. Die Anspielungen auf den ersten Teil (wenn z. Bsp. Personen, die zwar in Teil 1 erwähnt wurden, aber nie in Erscheinung traten, auftauchen) machen dem aufmerksamen Zuschauer echt Spaß.
Was mir richtig gut gefallen hat, war, dass ein Ereignis aus zwei verschiedenen Sichtweisen (zwei verschiedenen Kameras) gezeigt wurde. Die Wackelaufnahmen sind lang nicht mehr so nervig wie im ersten Teil, was für mich den Effekt hatte, dass ich dieses Mal deutlich mehr Spaß hatte. Auch wenn der zweite Teil eine FSK 16-Freigabe erhalten hat (und trotzdem uncut ist!), geht es hier so manches Mal richtig zur Sache.

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Fazit: Fortsetzung von Rec, der den Plot des ersten Teils im Großen und Ganzen fast haargenau kopiert, aber dennoch die Handlung so geschickt weiterführt, dass mir im Nachhinein der erste Teil irgendwie sogar besser gefällt, als beim ersten Ansehen. Rec 2 ist aus meiner Sicht rasanter, spannender und professioneller – für Horror-Fans unbedingt zu empfehlen.

© 2014 Wolfgang Brunner

2 Gedanken zu “Rec 2 (2009)

  1. Ohweh, REC ist einer meiner Lieblingszombiefilme, aber der zweite Teil hat mir persönlich gar nicht gefallen. Er hat viel zu viel vom Mythos des ersten Teils zerstört, außerdem fand ich ihn stellenweise so albern, dass ich mittlerweile jegliche Kenntnis von der Existenz dieses Films abstreite…

  2. Pingback: The Nameless (1999) | Film-Besprechungen

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