Donauweibchen – SOKO Wien (2012)

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Originaltitel: Donauweibchen Regie: Robert Sigl Drehbuch: Sascha Bigler, Axel Götz Kamera: David Sanderson Musik: Lothar Scherpe Laufzeit: 45 Minuten Darsteller: Stefan Jürges, Alexander Held, Dietrich Siegl, Gerhard Liebmann Genre: Krimi, Thriller Produktionsland: Deutschland, Österreich FSK: ab 12 Jahren

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Eine Wasserleiche, die wie eine Nixe am Ufer der Donau drapiert ist, lässt die beiden Ermittler Nowak und Dirnberger mit Grauen an einen Fall denken, der 22 Jahre zurückliegt.  Als sie den damaligen Täter überprüfen, stellen sie fest, dass dieser zwar immer noch in psychiatrischer Behandlung, aber auf freiem Fuß ist.  Leider kann ihm nichts nachgewiesen werden, auch nicht, als ein zweiter Mord nach gleichem Muster geschieht.  Und dann führen die Beweise, die eigenlich den Tatverdächtigen überführen sollten, zu einer anderen Person hin.

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Als letzte Folge der siebten Staffel von SOKO Wien, respektive SOKO Donau, weiß „Donauweibchen“ mit einer überzeugenden Story als spannender Krimi mit kleinen Horror-Elementen zu überzeugen. Regisseur Sigl kann die Schauspieler animieren, das merkt man von der ersten bis zur letzten Minute.  Die Kameraführung und die Musik erinnerten mich oftmals eher an eine Kinoproduktion als eine Fernsehserie. Gerade die Kameraführung war es, die mir bei dieser SOKO-Folge besonders gefallen hat. Die Schauspieler überzeugten mich durch die Bank, vor allem Gerhard Liebmann hat es mir (wie schon im Kinofim „Blutgletscher“) wieder angetan. Daneben zeigte aber auch  Alexander Held als Straftäter der Vergangenheit eine wirklich gute Leistung, die Eindruck auf mich machte.

Die Atmosphäre, die Sigl vermittelt, macht eindeutig Lust auf mehr. Dadurch verstreichen die 45 Minuten wie im Flug und ehe man sich versieht, ist die Folge zu Ende. Leider, denn „Donauweibchen“ hätte locker die doppelte Zeit einnehmen dürfen und wäre keine Minute langweilig geworden.

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Fazit: „Donauweibchen“ ist eine sehr gehobene Folge aus der Serie „SOKO Wien“, die mit einer spannenden Handlung und stimmungsvollen Bildern überzeugen kann. Schauspielerisch und inszenatorisch auf hohem Niveau hätte „Donauweibchen“ ohne weiteres ein Krimi/Thriller fürs Kino werden können.

© 2014 Wolfgang Brunner

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