Cold Prey 2 – Resurrection (2008)

ColdPrey2

Originaltitel: Fritt vilt II
Regie: Mats Sternberg
Drehbuch: Thomas Moldestad
Kamera: Anders Flatland
Musik: Magnus Beite
Laufzeit: 89 Minuten
Darsteller: Ingrid Bolsø Berdal, Kim Wifladt, Johanna Mørck
Genre: Horror
Produktionsland: Norwegen
FSK: ab 18 Jahren

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Jannicke ist die einzige Überlebende, die den Attacken des geheimnisvollen Killers in dem verlassenen Hotel in den Bergen entkommen konnte. Sie schafft es, in das örtliche Krankenhaus zu kommen und erzählt dort der Polizei von ihren Erlebnissen.
Die Hüter des Gesetzes bergen die Leichen von Yannickes Freunden und den Killer aus einer Gletscherspalte und bringen die Leichname ins Krankenhaus.
Bald muss Jannicke feststellen, dass das Grauen doch noch nicht vorbei ist, obwohl sie der festen Überzeugung war, den hinterhältigen Killer in der Einsamkeit der Berge getötet zu haben.

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„Cold Prey 2 – Resurrection“ schließt nahtlos an den ersten Teil an. Am Anfang werden zwar kurz ein paar neue Personen vorgestellt, dann geht es aber auch schon gleich mit Jannicke los, die vom einsamen Hotel in den Bergen fliehen konnte.

Fortsetzungen haben meist einen faden Beigeschmack und erreichen oftmals nicht annähernd die Qualitäten des ersten Teils. „Cold Prey 2“ ist da anders und toppt meiner Meinung nach das Original sogar noch. Auch wenn die Ausgangssituation an den von John Carpenter produzierten „Halloween 2“ aus dem Jahre 1981 erinnert, verbirgt sich letztendlich ein weitaus spannenderes Szenario dahinter.
Regie- und kameratechnisch auf sehr hohem Niveau erzählt der Film, wie es mit der sympathischen Heldin Jannicke weitergeht. Die Story bietet zwar nichts, was man nicht schon in anderen Filmen gesehen hätte, aber die Inszenierung macht es aus. Und die ist für einen Slasher-Horror-Film ungewohnt realitätsnah und derart mit Hingabe gemacht, dass es einfach Spaß machen MUSS, diesen Film zu sehen.

Ingrid Bolsø Berdal leistet wieder ganze Arbeit und überzeugt ohne Wenn und Aber in ihrer Rolle als Jannicke. „Cold Prey 2“ zeigt eine Heldin, die glaubhaft eine starke Frau darstellt. Auf dem Weg zum Showdown wird der Zuschauer (zwar nur kurz, aber immerhin) mit fantastischen Naturaufnahmen in der Nacht belohnt. Der Endkampf ist spannend und originell inszeniert.

„Cold Prey 2“ schafft es zusammen mit dem ersten Teil auf jeden Fall in meine persönliche Hall Of Fame der Slasher-Filme.

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Fazit: Unbedingte Empfehlung für Slasher-Fans steht die Fortsetzung des norwegischen Horror-Thriller dem ersten Teil in keiner Weise nach. Realistisch und spannend inszeniert ist „Cold Prey 2“ eine der wenigen, wirklich gelungenen Sequels im Horror-Genre, die den ersten Teil zumindest erreichen, wenn nicht gar toppen.

© 2014 Wolfgang Brunner

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