Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013)

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Originaltitel: Frozen
Länge: 101 Minuten
Regie: Chris Buck, Jennifer Lee

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Der Animationsfilm von Disney, welcher entfernt auf dem Märchen von Hans Christian Andersen basiert, handelt von zwei Schwestern (Prinzessinnen), Anna und Elsa, aus dem Königreich Arendelle. Eine der Schwestern, Elsa, besitzt die Fähigkeit Schnee, Frost und Eis zu erzeugen. Als Kind verletzte sie versehentlich ihre Schwester mit einem Eisblitz. Seitdem lebt sie alleine und zurückgezogen, bis zum dem Tag ihrer Krönung, drei Jahre nach dem Tod ihrer Eltern durch ein Seeunglück, in ihrem Zimmer.
Bei der Krönung geht etwas schief. Elsa flieht und hälte Arendelle ungewollt durch ihre Emotionen und Machtlosigkeit über ihre Fähigkeiten in einem ewigen Winter gefangen.
Ihrer Schwester Anna und deren Weggefährten begegnen auf der Suche nach ihr vielen Gefahren, Überraschungen und andere märchenhaften Phänomenen.

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Nach vielen immergleichen Märchenverfilmungen, die mir, wenn überhaupt, nur mittelmäßig gefallen haben, war ich nicht gerade begeistert als ich von einer Freundin diesen Filmtipp erhielt.
Ich war allerdings mehr als angenehm überrascht! “Frozen“ löst sich auf ironische, lustige und emotionale Weise von nahezu allen Märchenklischees und -normen, was dazu führt, dass man von diesem meisterhaften Film mehr als nur einmal überrascht wird.
Auch dieser Disney-Film, wie schon einige vor ihm, wurde durch so manche Gesangseinlage der Protagonisten untermalt, die jedoch nicht deplaziert oder kitschig wirkten. Vielmehr rundeten sie die Handlung perfekt ab und gleichten die Schwankung zwischen lustiger, dramatischer und romantischer Atmosphäre aus, sodass ich bereits nach 30 Minuten das erste mal zu Tränen gerührt war.
Der Soundtrack des Films lässt einem beinahe WIRKLICH das Blut in den Adern gefrieren!
Das unvorhersehbare Ende des Films ist ein grandioser Abschluss für diesen, in meinen Augen nahezu perfekten Film. Einige Fragen die sich mir stellten, wie z.b nach dem Grund und dem Ursprung für Elsas Gabe, hatten jedoch keine große Relevanz für den Film, der eine zwanglose Kinder- und Familienunterhaltung darstellen soll.
Dies hat “Frozen“ eindeutig geschafft. Man fließt förmlich durch die Handlung, es wird nie langweilig und ehe man sich versieht sind 101 Minuten um!

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Fazit: Dieser Film macht Spaß und rührt zu Tränen. Er beinhaltet alles, was man sich von einer modernen Märchenverfilmung erhoffen kann, sodass man auch mühelos noch 101 weitere Minuten in der Märchenwelt verbringen und mitfiebern könnte, ohne zu merken wie die Zeit vergeht.

Ein absolut sehenswerter Film, der in meinen Augen zu einem der besten Disney-Animationsfilmen zählt, die ich je gesehen habe! Ganz viele imaginäre Sterne für Frozen!

© Jasmin Hegmann

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