Rocky Balboa (2006)

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Originaltitel: Rocky Balboa

Lauflänge: 98 Minuten

Regie: Sylvester Stallone

 

Das Boxerdrama aus dem Jahr 2006 ist die Fortsetzung der Rocky-Reihe. Rocky der ehemalige Boxweltmeister, lebt nach dem Tod seiner Frau Adrian in Philadelphia und leitet dort ein nach ihr benanntes, noch von ihr eröffnetes, Restaurant. Sein Ansehen als Boxer ist verblasst und auch als Vater hat es Rocky nicht leicht.
Als es nach einem simulierten, animierten TV-Kampf zwischen ihm und dem bis dato ungeschlagenem Box-Weltmeister zu einem echten Kampf zwischen den beiden kommen soll, rafft er sich auf und trainiert für (s)einen letzten Kampf. Es stellt sich heraus, dass Rocky nicht nur um den Sieg, sondern auch um seinen Sohn, seine Ehre und noch ein letztes mal um die Herzen seiner Fans und Zuschauer kämpft.

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Vor ca. einer Woche, als ich mal wieder eine Serie schaute und eine Anspielung auf die Rocky-Filme hörte, war ich es leid. Ich wollte die Verweise auf die Filme verstehen, also sah ich mir nacheinander die ersten fünf Rocky-Filme an und war angenehm überrascht! Dennoch war ich bei Rocky VI (Rocky Balboa) anfangs etwas skeptisch, da mir das Ende von Rocky V gut gefallen hatte und ich damit als Abschluss einer großartigen Filmreihe hätte leben können.

Der Tod Adrians kam überraschend und hat mich zu Beginn abgeschreckt. Er wurde jedoch durch die Symphatie für eine ’neue‘ weibliche (Haupt)figur schnell ausgeglichen. Auch nach fünf Filmen schafft Sylvester Stallone mit Rocky VI, was heutige Fortsetzungen nur noch selten schaffen. Er erweckt immer wieder neue Symphatien für den Protagonisten und weckt auf überwältigende Weise neue Emotionen beim Zuschauer. Er schreibt Rocky nicht nur hervorragend, sondern spielt seine Menschlichkeit und Güte genauso meisterhaft, so dass diese auch im sechsten und letzten Film nicht verloren gehen.
Schon nach den ersten fünf Minuten vergisst man die Welt um sich herum und ist in der von Rocky. Man lacht und weint mit ihm – und vorallem – man gewinnt mit ihm!

Fazit: Trotz Sylvester Stallones Funktion als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller, blieb er auch bei diesem Film auf dem Teppich und wurde nicht überheblich, sondern schaffte den perfekten Abschluss für eine großartige Filmreihe. Rocky VI – Rocky Balboa – war eine Meisterleistung, darum werde ich mir diesen und die anderen Rocky-Filme sehr gerne erneut ansehen und aufs neue für Rocky und seinen Traum mitfiebern.

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© Jasmin Hegmann

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